Für Kinder

Heilige sind Menschen, durch die die Sonne scheint

Günter ging mit seiner Mutter durch die Stadt. Sie kamen an der großen Kirche vorbei. Günter sah nach oben und meinte: „Mama, sieh mal, die Fenster sind ja ganz schmutzig!“

Die Mutter sagte nichts, sondern nahm Günter bei der Hand und ging mit ihm in die Kirche hinein. Hier waren die Fenster, die von außen ganz grau und schmutzig aussahen, plötzlich strahlend bunt und leuchteten in den hellsten Farben.

Da staunte Günter, und er schaute sich die Fenster genau an. Vorne über dem Altar war ein besonders schönes Fenster. Viele Menschen in bunten Kleidern waren da zu sehen. Durch eine Figur strahlte gerade die Sonne hindurch, sodass sie besonders hell erschien. Günter fragte: „Mama, wer ist denn das?“ – „Da vorne“, antwortete die Mutter, „das ist ein Heiliger. Es ist der heilige Martin.“ Das hatte sich Günter gut gemerkt.

Ein paar Tage später fragte die Lehrerin, Frau Müller, die Kinder im Religionsunterricht in der Schule: „Weiß jemand von euch vielleicht, was ein Heiliger ist?“ Da war großes Schweigen in der Klasse.

Nur Günter sprang auf und sagte: „Ich weiß es: ein Heiliger, das ist ein Mensch, durch den die Sonne scheint.“

Heinrich Engel aus: Rolf Krenzer, Robert Haas, Matthias Micheel: Himmelswege. Geschichten und Lieder von Heiligen und Helden. Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, Diaspora-Kinderhilfe, www.bonifatiuswerk.de



Neues beginnt

Leise schließen wir die Tür
Zu unserem alten Schuljahr
Lassen Trauriges und Schönes
Hinter uns
Packen alles in Erinnerungstaschen.

Das neue Schuljahr steht vor der Tür
Wir öffnen die Tür und sehen
Hoffnungen, Erwartungen, Träume, Wünsche
Wir machen unsere
Erwartungstaschen ganz weit auf.

 

 Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

Für alle Bücherwürmer und für die, die es noch werden möchten, gibt es hübsche Lesezeichen. Vielleicht freut sich auch die beste Freundin oder der beste Freund darüber? 

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Schmunzelsteine gegen die Einsamkeit

Basteln für Kids

Bestimmt kennst du Menschen, die einsam oder alleine sind. Nachbarn, Freunde von dir, Bekannte von deinen Eltern oder alte Menschen. Zeige ihnen, dass du an sie denkst. Dass du für sie da bist. Bastle ihnen einen Schmunzelstein. Das geht einfach und schnell. Suche in der Natur nach einem kleinen, flachen Kieselstein und male auf eine Stein-Seite ein Bild oder ein Motiv, das deinen Mitmenschen tröstet. Wenn du magst, kannst du auf die Rückseite zusätzlich eine kleine Botschaft schreiben.

Du brauchst: 

  • einen kleinen glatten Kieselstein
  • Pinsel
  • wasserfeste Acrylfarben
  • Klarlack
  • Bleistift
  • Radiergummi
  • altes Marmeladenglas
  • Wasser
  • Lumpen
  • altes dünnes Holzbrett
  • alte Tischdecke

So geht’s

  1. Gehe in die Natur und suche nach einem kleinen, flachen Kieselstein.
  2. Wasche ihn ab, damit er sauber ist und lasse ihn trocken.
  3. Lege währenddessen eine alte Decke auf den Tisch, auf dem du den Schmunzelstein bemalen möchtest. So bleibt der Tisch sauber.
  4. Fülle etwas Leitungswasser in das alte Marmeladenglas.
  5. Lege den Lumpen, das Holzbrett, die Pinsel und die Acrylfarben bereit.
  6. Überlege dir ein Motiv, das du auf den Schmunzelstein malen möchtest. Welches Bild, welches Symbol könnte Menschen trösten? Ihnen helfen, wenn sie sich alleine oder einsam fühlen?
  7. Du kannst das Motiv mit einem Bleistift vorzeichnen, wenn du dich sicherer fühlst.
  8. Überlege dir, welche Farben du brauchst. Gebe einen kleinen Kleks davon auf das Holzbrett.
  9. Tauche den Pinsel in das alte Marmeladenglas mit Wasser und streiche ihn auf dem Lumpen aus. So, dass er feucht ist, aber nicht tropfnass.
  10. Tunke mit dem Pinsel vorsichtig in die Farbe und male dein Bild auf den Stein.
  11. Wenn du die Farbe wechseln möchtest, tauche den Pinsel in das Wasserglas und mache ihn sauber. Streiche ihn auf dem Lumpen aus und tunke ihn in einen neuen Farbkleks auf dem Holzbrett.
  12. Jetzt ist die Stein-Vorderseite fertig. Während sie trocknet, kannst du dir eine kleine Botschaft für den Beschenkten überlegen, die du auf die Rückseite des Kieselsteins „schreibst“. Zum Beispiel: „Ich wünsche dir Sonne“ oder „Ich wünsche dir Momente, in denen du lachen kannst.“ 
  13. Drehe den trockenen Stein um. Jetzt liegt die leere Stein-Rückseite vor dir. Nimm einen dünnen Pinsel und male die Buchstaben darauf.
  14. Lass den Stein trocknen. 
  15. Besprühe ihn mit Klarlack, wenn du möchtest, dass man ihn in den Garten legen kann.

Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de


Christi Himmelfahrt

Im Himmel gibt es viel Licht und Sonne. Dort ist es schön. „Dort wohnt Gott“, sagen die Leute. In alten Kirchen kannst du Bilder sehen, auf denen Jesus auf einer Wolke nach oben in den Himmel schwebt. Das hat mit dem Fest Christi Himmelfahrt zu tun. Wir feiern es 40 Tage nach Ostern. Damit meinen wir nicht, dass Jesus in die Wolken fliegt, sondern zurückkehrt zu seinem Vater.

Quelle: Kath. Kinderzeitschrift Regenbogen, www.kinder-regenbogen.at. In: Pfarrbriefservice.de.

 

 

 Katholisch.de erklärt den Feiertag in verständlicher Sprache

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JESUS GEHT ZUM VATER

Die Jünger sind alle zusammen in Jerusalem. Sie freuen sich über das, was ihre Freunde aus Emmaus erzählt haben. Auf einmal steht Jesus selbst unter ihnen. Alle erschrecken. Aber Jesus sagt: »Habt keine Angst! Menschen haben mich getötet. Aber Gott hat mich auferweckt.«

Die Jünger fragen Jesus: »Wirst du jetzt König über Israel und die ganze Welt?« Jesus sagt: »Zuerst muss noch viel geschehen. Geht in alle Länder der Welt. Sagt den Menschen, dass Gott sie liebt. Erzählt ihnen von mir. So seid ihr meine Boten.« Jesus geht mit seinen Jüngern auf den Ölberg. Er sagt: »Ich gehe jetzt zu Gott. Aber ich bin immer bei euch. Ich schicke euch den Heiligen Geist. Der gibt euch Kraft und Mut. Geht als meine Boten in die ganze Welt.«

Als Jesus das sagt, kommt eine Wolke und nimmt ihn auf. Die Jünger können Jesus nicht mehr sehen. Sie starren nach oben. Plötzlich sind da zwei Engel. Sie sagen: »Warum steht ihr hier und schaut nach oben? Jesus ist jetzt bei Gott, im Himmel. Er wird einmal wiederkommen. Tut, was er euch gesagt hat.« Die Jünger gehen zurück nach Jerusalem.

 

Komm, freu dich mit mir. Illustrationen: Rüdiger Pfeffer, Text: Karin Jeromin und Mathias Jeschke, © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart (ISBN; 978-3-438-04010-7)


In einer alten Geschichte wird erzählt, dass ein Priester regelmäßig zu seinem Gottesdienst eine halbe Stunde zu spät kam. Ein junger Mann, der diese Verspätung nicht hinnehmen wollte, stellte den Priester zur Rede. Dieser sagte ihm, dass er immer eine Stunde vor dem Gottesdienst im Himmel sei und dass er sich dann immer so schwer trennen könne und deshalb immer eine halbe Stunde zu spät komme.

Der Mann glaubte ihm nicht und beobachtete den Priester fortan heimlich. Er sah, wie er immer eine Stunde vor dem Gottesdienst auf seinem Weg zur Kirche eine alte kranke Frau besuchte. Durch die Fensterscheibe konnte er beobachten, wie der Priester in einem Ofen Feuer anzündete und etwas zum Essen kochte. Dann gab er der Frau zu essen, schüttelte ihr Kopfkissen auf, setzte sich zu ihr, redete und scherzte mit ihr. Dann verließ er schweren Herzens das Haus und eilte zum Gottesdienst, zu dem er natürlich wieder eine halbe Stunde zu spät kam.

Die anderen Gemeindemitglieder befragten den jungen Mann, ob er tatsächlich gesehen hätte, dass der Priester vorher „im Himmel“ gewesen sei. „Ja, das stimmt“, räumte dieser ein und fügte noch hinzu: „Aber ich hätte niemals gedacht, dass der Himmel so schön sein könnte!“

Text: Stanislaus Klemm In: Pfarrbriefservice.de [gekürzt]


Der Himmel ist dort,

wo Menschen einander gut sind,
wo Menschen miteinander reden,
wo Menschen füreinander sorgen,


wo Hungernde Nahrung erhalten,
wo Kranke besucht werden,
wo Traurige getröstet werden,


wo Versöhnung den Streit beendet,
wo Gemeinsinn den Eigensinn ablöst,
wo Menschen miteinander teilen,


wo Gerechtigkeit regiert,
wo jeder Mensch gleich viel gilt,
wo ein Leben in Würde möglich ist.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de


Kinderüberraschung

Es muss etwas geben
zwischen Präsenzunterricht
und Homeschooling.

Es muss etwas geben
zwischen KiTa-Betreuung
und Elternbetreuung.

Es muss etwas geben
zwischen alleine spielen
und mit Freunden spielen.

Es muss etwas geben,
was Kinder und Erwachsene
begleitet und stärkt.

Es muss etwas geben,
sonst kann es etwas geben –
und das wird für uns alle
kein Kinderspiel sein.

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de


Wie kannst du deiner Freundin oder deinem Freund gut zuhören?

Tipps und Tricks

Die Menschen hörten Jesus gerne zu, wenn er ihnen vom Reich Gottes erzählte. Bist du auch eine gute Zuhörerin oder ein guter Zuhörer?

  • Sucht euch einen ruhigen Platz zum Reden. So seid ihr ungestört.
  • Nimm dir Zeit zum Zuhören. Versuche zu spüren, wie es deinem Freund oder deiner Freundin gerade geht.
  • Manchmal ist es schwer, die richtigen Worte für eine Antwort zu finden. Sei unbesorgt! Zuhören kann sehr oft schon eine große Hilfe sein.

aus: Katholische Kinderzeitschrift Regenbogen Nr. 9 – 2018/19, In: Pfarrbriefservice.de



Ostern

Ostern ist das größte Fest der Christen. Es beginnt in der Osternacht und dauert eine ganze Woche. In der Osternacht wird die Osterkerze angezündet. Sie ist das Zeichen für den auferstandenen Christus. Im Osterevangelium hören wir die Botschaft, dass Gott Jesus auferweckt hat. Wir singen Lieder der Auferstehung und Freude.

Osterzeit

Mit dem Ostersonntag beginnt die Osterzeit, die 50 Tage dauert. Die Freude über die Auferstehung soll die ganze Zeit andauern. In dieser Zeit werden gerne Erstkommunionfeiern abgehalten und Kinder getauft. Zu Ostern wird es nach dem Winter wieder Frühling. Pflanzen fangen an zu blühen. Tierbabys werden geboren.

Quelle: Kath. Kinderzeitschrift Regenbogen, www.kinder-regenbogen.at. In: Pfarrbriefservice.de



Jesus lebt!

Am Sonntagmorgen gingen die Frauen in aller Frühe zum Grab. Sie hatten duftende Salben und Öle dabei, mit denen sie Jesus einreiben wollten. So war es damals bei Begräbnissen üblich. Als sie beim Grab ankamen, sahen sie, dass der große Stein nicht mehr vor dem Eingang lag. Jemand musste ihn weggerollt haben!

Die Frauen gingen in die Grabkammer hinein und erschraken: Das Grab war leer! Jesus war nicht mehr da! Was war mit ihm geschehen? Ratlos standen die Frauen da. Plötzlich kamen zwei Männer auf sie zu. Ihr Kleider waren so weiß, dass sie leuchteten wie die Sonne. Furchtsam blickten die Frauen auf den Boden und wagten nicht, die Männer anzusehen. »Ihr sucht Jesus?«, sprach einer der Männer sie an. »Warum sucht ihr ihn hier bei den Toten? Er ist nicht hier. Denn er lebt! Gott hat ihn vom Tod auferweckt.« Da erinnerten sich die Frauen, dass Jesus ihnen schon vor seinem Tod gesagt hatte: »Ich werde am Kreuz sterben. Aber am dritten Tag werde ich auferstehen.« Jetzt hatten sich seine Worte erfüllt. Gott hatte Jesus nicht dem Tod überlassen!

Voller Freude liefen sie in die Stadt zurück. Diese wunderbare Nachricht mussten sie so schnell wie möglich den anderen Jüngern bringen: Jesus war vom Tod auferstanden! Doch als die Frauen den Jüngern erzählten, was sie erlebt hatten, wollten die ihnen nicht glauben. »Was sagt ihr denn da?«, riefen sie. »Das ist völlig unmöglich! Wir haben doch gesehen, wie Jesus am Kreuz gestorben ist!«

Nur Petrus sagte nichts. Er stand auf, lief zum Grab und schaute hinein. Nur das weiße Leintuch lag dort. Jesus war fort – genau wie die Frauen es gesagt hatten. Ob sie doch Recht hatten? Nachdenklich ging Petrus wieder zu den anderen zurück.

Aus: Unter Gottes weitem Himmel, Text: Christiane Herrlinger, © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

 

Wenn Ihr zu Hause die Möglichkeit zum Ausdrucken habt, könnt Ihr hier ein schönes Ausmalbild herunterladen. 


Fips, der kleine Osterhase muss vor Ostern noch viele Eier bemalen. Doch halt: Es haben sich elf Fehler eingeschlichen. Wer findet sie?


Karfreitag

Karfreitag ist für uns Christen der wichtigste Feiertag. Wir erinnern uns daran, dass Jesus leiden musste und schließlich am Kreuz gestorben ist. Das macht uns traurig und nachdenklich.  

Die folgende Idee kommt aus der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Aschheim (Erzbistum München und Freising). Stefan Keichel hat die Passionsgeschichte mit Lego-Figuren seiner Kinder nachgespielt und die entstandenen Szenenbilder zusammen mit kindgerechten Texten zu einer modernen Bildergeschichte im Comic-Format verarbeitet. 

Wenn Ihr nacheinander auf die Bilder klickt, werden sie größer.


Gründonnerstag

Am Gründonnerstag feiert Jesus mit seinen Jüngern das Letzte Abendmahl. Mit diesem Fest hat sich Jesus uns in Brot und Wein geschenkt. Er hat gesagt: „Das ist mein Leib. Das ist mein Blut. Tut dies, dann bin ich mitten unter euch!“
In manchen Kirchen wäscht der Priester einer Gruppe aus der Gemeinde die Füße. Er zeigt damit, was Jesus für uns sein möchte, nämlich der Diener aller.

Quelle: Kath. Kinderzeitschrift Regenbogen, www.kinder-regenbogen.at . In: Pfarrbriefservice.de.

Palmsonntag

Palmsonntag

Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche. Wir hören das erste Mal die Leidensgeschichte Jesu. Am Palmsonntag zieht Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein. Die Menschen in der Hauptstadt begrüßen und bejubeln ihn mit Zweigen in den Händen. Zur Erinnerung an dieses Fest segnet der Priester in der Palmprozession Palmbuschen, die die Leute mitbringen und damit Jesus ehren.

Quelle: Kath. Kinderzeitschrift Regenbogen, www.kinder-regenbogen.at  In: Pfarrbriefservice.de.

Palmsonntag-Einzug in Jerusalem: Lego Stop-Motion Film

Der Film wurde von der Kath.  Pfarrgemeinde Emmendingen erstellt und über Youtube veröffentlicht.

Palmsonntag für Kinder erklärt von BibelTV



Für Kinder einfach erklärt

Was ist an Ostern passiert? Wer war Sankt Martin? Und wie schuf Gott die Erde? Fragen wie diese möchte katholisch.de auch für Kinder beantworten. Auf der Themenseite bündelt www.katholisch.de Artikel, die eigens für die ganz Kleinen in kindgerechter Sprache geschrieben wurden.

Hier klicken und schlauer werden!

Katholisch für Anfänger

www.katholisch.de erklärt unterhaltsam und mit viel Humor unseren Glauben am besten gleich mal auf das Bild klicken! Viel Spaß!